Vision

Von Anfang an ( seit 1997) war "Fuente de Vida" ein Zentrum, das gerade den ärmsten Kindern und ihren Familien im Stadtteil "Padre Miguel" in Juigalpa eine umfassende Schulbildung garantieren  und ein Gesundheitszentrum für die Bedürfnissen der Armen bieten wollte.

Unterschrift - Dieter Osthus, Pfarrer

Das Projekt fuente de Vida

Wie kam es zu dem Projekt – Die Vorgeschichte

Als ich im September 1996 nach Juigalpa kam, übernahm ich im Auftrag von Bischof Bernhard Hombach einen Stadtbezirk, in dem außer Blech- und Holzhütten nichts existierte. Weder bestand ein Kindergarten, noch eine Schule in diesem Randgebiet von Juigalpa. Mit einfachsten Mitteln habe ich begonnen, einen Kindergarten aufzubauen. Im Jahre 1997 schenkte mir das Militär das ehemalige Krankenhaus aus den Kriegsjahren von 1980-1990. Auf den Ruinen des Hospitals und auf dem angrenzenden Gelände ist das Projekt entstanden.

Was wurde bisher erreicht

Zum Projekt gehören:

  • ein Kindergarten mit 3 Gruppen
  • eine Grundschule mit 6 Klassenräumen
  • eine Oberstufe mit ebenfalls 6 Klassenräumen
  • dazu Büros, Lehrerzimmer, Toilettenanlagen
  • 3 Spiel- und Sportplätze
  • Seit 2007 Fachräume für Bibliothek, Computer und Naturwissenschaft
  • Eine Aula ( auch als Kapelle benutzbar) und
  • eine komplette Küche steht dem Projekt zur Verfügung.

Täglich bekommen ca. 100 Kindergartenkinder eine warme Mahlzeit.

Zum Projekt gehört ebenfalls:

  • eine Gesundheitsstation mit Arztzimmer,
  • Behandlungsraum und
  • Apotheke.

Wie werden die Spenden verwendet

Die Spenden fließen ausschließlich in das Projekt. Mit dem Geld werden zu 70% die LehrerInnengehälter bezahlt. Der Staat bezahlt nur einen Teil dieser Gehälter. Ferner wird das Gehalt für die Angestellten der Schule und für das Personal des Gesundheitszentrums von den Spendengeldern bezahlt. – Ebenfalls werden vom Spendengeld Reparaturen, Büromaterial etc. bestritten.

Was sind die Pläne für die Zukunft

Für das Jahr 2008 ist angedacht, und dafür erbitte ich Spenden:

  • Einrichtung der Bibliothek
  • eine bessere Wasserversorgung durch einen weiteren Wassertank
  • eine zusätzliche Toilettenanlage und
  • ein Büro für die Psychologin der Schule.

Wer kümmert sich um das Projekt?

Vor Ort in Juigalpa kümmert sich ein Team von 4 Personen um das Projekt:

  1. Lisbeth Baéz: Sozialarbeiterin und Buchhalterin
  2. Lorena Saballos Mondoy: Psychologin und Religionslehrerin
  3. Alba Marina Escobar Baéz: Schulleiterin
  4. Padre Carlos Obando: Seelsorger und Mitarbeiter des Bischofs

Ich verstehe mich als Koordinator des Projektes, sorge mich um die Spendeneinnahmen und die Verwaltung der Gelder und halte den Kontakt mit dem Kindermissionswerk (Sternsingeraktion) in Aachen.