Begrüßung im Projekt „Fuente de vida“ im Juli 2009
Samstag, den 14. November 2009Das unmittelbare Miterleben von Armut treibt Menschen immer wieder dazu an, Bedürftigen engagiert zu helfen. Wie groß dieser Antrieb und engagiert die Hilfe sein kann, zeigt die Geschichte von Pfarrer Dieter Osthus. Osthus war zunächst fünf Jahre als Priester in Venezuela und dann von 1996 bis 2001 in Nicaragua tätig. Der deutsche Priester Bernhard Hombach war damals gerade Bischof im mittelamerikanischen Nicaragua geworden und hatte seinen Freund Dieter Osthus gebeten, ihm in der Diözese pastoral und sozial zu helfen.
Schnell begann Osthus durch konkrete Hilfe die Lage der Menschen zu verbessern. „Ich habe gesehen, wie die Menschen in Nicaragua leben und wie sie ihr Brot verdienen. Das hat mich angetrieben, etwas zu verändern“, erklärt Pfarrer Osthus. Mittlerweile sind Tausende von Euros in Deutschland gesammelt und in Projekte an seiner ehemaligen Wirkungsstätte in Juigalpa investiert worden. Juigalpa ist ein 80.000 Seelenort in Nicaragua. Armut, Hunger und Perspektivlosigkeit gerade der jungen Menschen prägen das Straßenbild der Stadt.

